Nukleinsäurekontaminationen stellen seit langem ein erhebliches Hindernis für die Weiterentwicklung molekulardiagnostischer Technologien dar. Mit der Entwicklung sensitiverer Diagnosemethoden steigt die Nachfrage nach Enzymen und Proteinen mit höherer Reinheit. Eine der größten Herausforderungen bei der Proteinproduktion ist die effektive Entfernung von Nukleinsäurekontaminationen. Das Vorhandensein von Nukleinsäuren kann die Funktion und Aktivität von Proteinen beeinträchtigen und zu Problemen wie unspezifischer Bindung, Hemmung der Enzymaktivität oder erhöhten Hintergrundsignalen führen, die letztlich die Genauigkeit der Diagnoseergebnisse beeinträchtigen.

Daher ist die Entwicklung effizienter Prozesse zur Entfernung von Nukleinsäuren während der Proteinproduktion von entscheidender Bedeutung.

Nach Jahren der technologischen Forschung, Yeasen Die Biotechnologie hat ein geschlossenes, integriertes Verfahren zur effizienten Nukleinsäureentfernung entwickelt. Dieser Prozess optimiert die Zellpermeabilisierung, umfasst die Reinigung mittels Anionen-Kationen-Austauschsäulen, Mikrofiltration und Ultrafiltration und beinhaltet eine vollständige Prozessüberwachung der Rückstände. Dieser integrierte Ansatz gewährleistet die maximale Entfernung von Nukleinsäurekontaminationen und ermöglicht die Reinigung molekularer Enzyme mit extrem geringen DNA-Rückständen.

Umfassende Strategien zur Vermeidung von DNA-Kontaminationen in der Proteinproduktion

DNA-Kontamination ist ein weit verbreitetes Problem bei der Herstellung biologischer Produkte und beeinträchtigt deren Reinheit, Qualität und die Genauigkeit experimenteller Ergebnisse erheblich. Das Vorhandensein von DNA in Proteinpräparaten kann zu ungenauen experimentellen Schlussfolgerungen führen, Daten verfälschen und potenziell die Wahrscheinlichkeit falsch positiver Ergebnisse erhöhen. Für Forscher und Hersteller in der Proteinproduktion ist die Implementierung wirksamer Strategien zur Vorbeugung und Eindämmung von DNA-Kontaminationen unerlässlich. Dieser Artikel untersucht, wie DNA-Kontaminationen, insbesondere durch Luftkontaminationen, vermieden werden können, und beschreibt Methoden zur effektiven Entfernung von DNA aus Proteinproben.


ICH. Verhinderung einer DNA-Kontamination durch die Luft

Die luftgetragene DNA-Kontamination bleibt ein kritisches Problem in der Proteinproduktion, insbesondere in Umgebungen, in denen mikrobielle und partikuläre Kontrolle unerlässlich ist. Um das Risiko einer luftgetragenen DNA-Kontamination zu minimieren, sollten folgende Strategien angewendet werden:

1. Schaffen Sie eine Reinraumumgebung

Die Proteinproduktion in einem Reinraum bietet die notwendige kontrollierte Umgebung, um luftgetragene Partikel und Mikroben, die eine DNA-Kontamination verursachen können, zu minimieren. Reinräume müssen bestimmte Sauberkeitsstandards erfüllen, um eine kontaminationsfreie Atmosphäre zu gewährleisten.

2. Implementieren Sie HEPA-Filtersysteme

Luftreinigungssysteme mit HEPA-Filtern sind unerlässlich, um luftgetragene Partikel wie Staub, mikrobielle Verunreinigungen und DNA-Fragmente abzufangen. Diese Filter sorgen für saubere Luft in der gesamten Produktionsanlage.

3. Sorgen Sie für eine Umgebung mit Überdruck

Überdruckumgebungen verhindern das Eindringen kontaminierter Luft von außerhalb des kontrollierten Raums. Durch die Aufrechterhaltung eines höheren Luftdrucks im Produktionsbereich im Vergleich zu Umgebungen außerhalb wird sichergestellt, dass bei Leckagen Luft entweicht und nicht eindringt.

4. Routinemäßige Reinigungs- und Desinfektionsprotokolle

Regelmäßige Reinigung des Produktionsbereichs mit geeigneten Desinfektionsmitteln – wie Nukleasen oder chlorbasierten Reinigern – kann luftgetragene DNA abbauen und so das Kontaminationsrisiko verringern. Dies ist besonders wichtig in häufig berührten Bereichen und auf Oberflächen in der Nähe von Proteinproduktionsanlagen.

5. Begrenzen Sie die Personalbewegung

Durch die Minimierung der Personalbewegungen in Reinräumen wird das Risiko einer Kontamination durch menschliche Interaktion verringert. Das zuständige Personal sollte strenge Protokolle für den Ein- und Ausgang befolgen, um die Exposition zu kontrollieren.

6. Überwachung der Luftqualität

Die Überwachung der Luftqualität im Reinraum, einschließlich der Keimzahl und der Partikelkonzentration, ist unerlässlich, um die Einhaltung der Produktionsstandards sicherzustellen. Luftkeimsammler und Partikelzähler können zur Beurteilung der Sauberkeit der Umgebung eingesetzt werden.

7. Verwenden Sie Einwegmaterialien

Durch die Verwendung von Einweg-Verbrauchsmaterialien für die Proteinproduktion wird das Risiko einer Kreuzkontamination, die bei wiederverwendbaren Geräten häufig auftritt, erheblich verringert.

8. Geschlossene Produktionsprozesse

Geschlossene Systeme wie Bioreaktoren oder versiegelte Kammern minimieren den Kontakt mit der Umgebung. Dies verringert das Risiko einer DNA-Kontamination durch die Luft, insbesondere in kritischen Phasen wie der Fermentation und Proteinreinigung.

9. Vermeiden Sie die Bildung von Aerosolen

Aerosolbildung während der Proteinproduktion kann die Verbreitung von DNA in der Luft fördern. Vorsichtsmaßnahmen wie sorgfältige Handhabung und Transfer von Flüssigkeiten ohne Bewegung können die Aerosolbildung minimieren.

10. Einsatz von Nukleasen

Durch die Behandlung von Oberflächen und Geräten mit Nukleasen vor und nach der Verwendung kann DNA-Reste abgebaut werden, die nach Prozessen wie Zelllyse oder Filtration zurückbleiben können.

11. Implementieren Sie eine Umgebungsisolierung

Bei risikoreichen Vorgängen wie der Proteinreinigung und -formulierung bietet die Verwendung von Isolatoren oder Handschuhkästen eine zusätzliche Schutzebene, indem sie den Prozess vor luftgetragenen Verunreinigungen isoliert.

12. Spezielle Ausrüstung und Werkzeuge

Durch die Verwendung spezieller Geräte, die ausschließlich für die Proteinproduktion verwendet werden, wird eine Kreuzkontamination durch Werkzeuge und Instrumente verhindert, die in anderen Prozessen möglicherweise mit DNA oder Nukleinsäuren in Berührung gekommen sind.

13. Notfallplan zur Reaktion auf Kontaminationen

Für den Umgang mit einer versehentlichen DNA-Kontamination sollte ein wirksamer Reaktionsplan vorhanden sein. Das Protokoll sollte schnelle Identifizierungs-, Eindämmungs- und Sanierungsmaßnahmen umfassen, um eine Ausbreitung zu verhindern und die Auswirkungen einer Kontamination zu minimieren.

14. Mitarbeiterschulung

Durch kontinuierliche Schulung des Personals hinsichtlich der Risiken einer DNA-Kontamination und der Bedeutung ordnungsgemäßer Handhabungstechniken wird die Umsetzung bewährter Verfahren und die Einhaltung der Protokolle zur Kontaminationskontrolle gewährleistet.

II. Entfernen von DNA-Verunreinigungen aus Proteinen

Bei der Proteinreinigung ist die Entfernung jeglicher DNA-Rückstände entscheidend für die Aufrechterhaltung der Proteinqualität. Zur Entfernung von DNA aus Proteinproben werden verschiedene Techniken eingesetzt:

1. Milde Zelllysemethoden

Zerstörungsfreie Lysepuffer ermöglichen die Freisetzung von Proteinen bei gleichzeitiger Minimierung des DNA-Bruchs. Dieser Ansatz verhindert die wahllose Zerstörung von DNA und verringert das Risiko einer Kontamination der Proteinprobe.

2. Optimierte Lysebedingungen

Durch die Anpassung von Faktoren wie pH-Wert und Ionenstärke während der Zelllyse kann die Solubilisierung von DNA verhindert und so die Menge an kontaminierender DNA in der resultierenden Probe verringert werden.

3. Nukleasehemmung

Der Einsatz von Proteaseinhibitoren wie Phenylmethylsulfonylfluorid (PMSF) kann die Aktivität von Nukleasen in Zellen verhindern und so einen kontrollierteren und selektiveren DNA-Abbau während der Lyse ermöglichen.

4. Osmotischer Schock

Der osmotische Schock ist eine schonende Methode zur Zelllyse, indem Zellen in eine Lösung mit plötzlichem osmotischem Druckunterschied gegeben werden. Dies kann die DNA-Freisetzung reduzieren und zu saubereren Proteinpräparaten führen.

5. Enzymatische Lyse

Die Verwendung von Enzymen wie Lysozym zum Abbau bakterieller Zellwände ist eine kontrollierte Lysemethode, die nur auf die Zellmembran abzielt und so das Risiko einer DNA-Kontamination während der Freisetzung des Zellinhalts verringert.

6. Post-Lyse-Behandlung

Sobald die Zellen lysiert sind, kann eine sofortige Kühlung der Probe dazu beitragen, die Nukleaseaktivität zu verringern, die sonst zu einem weiteren DNA-Abbau in der Lösung führen würde.

III. Fortgeschrittene Methoden zur Nukleinsäureentfernung

Durch den Einsatz von Chromatographie oder affinitätsbasierten Methoden in der nachgelagerten Verarbeitung können Spuren von DNA-Verunreinigungen noch weiter aus Proteinpräparaten entfernt werden. Anionenaustausch- und Kationenaustauschchromatographie sind zwei bewährte Techniken zur Entfernung von DNA-Verunreinigungen aus Proteinproben. Beide basieren auf der Wechselwirkung zwischen Nukleinsäuren und geladenen Oberflächen, um DNA selektiv zu entfernen.

1. Anionenaustauschsäulen

Anionenaustauschsäulen verwenden positiv geladene stationäre Phasen, um negativ geladene Nukleinsäuren anzuziehen und zu binden. Durch Anpassung der Salzkonzentration des Elutionspuffers können Nukleinsäuren selektiv aus der Proteinpräparation entfernt werden.

2. Kationenaustauschsäulen

Unter bestimmten Bedingungen können Kationenaustauschsäulen auch zur Entfernung von Nukleinsäuren eingesetzt werden. Durch Erhöhung der Salzkonzentration oder Änderung des pH-Werts können Nukleinsäuren kompetitiv von der Säule eluiert werden.

3. Ultrafiltration

Bei der Ultrafiltration wird eine selektive Membranfiltration verwendet, um Proteine ​​von Nukleinsäuren zu trennen und so sicherzustellen, dass die DNA während der Reinigungsschritte effektiv entfernt wird.

4. Gelfiltrationschromatographie

Die Gelfiltration ist eine Größenausschlusschromatographie-Technik, die Moleküle anhand ihrer Größe trennt. Nukleinsäuren, die größer als Proteine ​​sind, werden effektiv getrennt, sodass reine Proteinproben übrig bleiben.

IV. Reduzierung der DNA-Kontamination durch Personal

Das Personal spielt eine bedeutende Rolle bei der potenziellen Einführung von DNA-Kontaminationen in Proteinproduktionsprozesse. Die folgenden Maßnahmen können dazu beitragen, dieses Risiko zu minimieren:

1. Umfassende Personalschulung

Alle Mitarbeiter sollten über die Bedeutung der DNA-Kontaminationskontrolle und bewährte Verfahren zur Kontaminationsvermeidung geschult werden.

2. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Das Personal sollte geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Laborkittel, Handschuhe, Masken und Schutzbrillen tragen, um das Risiko einer DNA-Kontamination durch menschlichen Kontakt zu minimieren.

3. Protokolle zur Händehygiene

Um die Übertragung von DNA von den Händen auf Oberflächen und Geräte zu reduzieren, sind häufiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis unerlässlich.

4. Änderungen bei Kleidung und Schuhen

Durch das Anziehen spezieller Arbeitskleidung und Schuhe wird sichergestellt, dass keine DNA-Kontamination von außerhalb des Produktionsbereichs eingebracht wird.

5. Strenge Vorschriften zum Arbeitsverhalten

Das Personal sollte im Bereich der Proteinproduktion nicht essen, trinken oder sprechen, um die Einführung von DNA durch Speichel, Speisereste oder Tröpfchen zu verhindern.

6. Umweltüberwachung

Um sicherzustellen, dass im Produktionsbereich keine DNA-Kontamination vorliegt, sollten regelmäßige Umweltüberwachungen, einschließlich Luft-, Oberflächen- und Geräteprüfungen, durchgeführt werden.

Abschluss

Um die Produktion hochwertiger, unverunreinigter Proteine ​​zu gewährleisten, ist ein umfassender Ansatz zur DNA-Kontaminationskontrolle erforderlich. Durch strenge Umweltkontrollen, optimierte Reinigungsmethoden und gezielte Personalschulungen können die Risiken einer DNA-Kontamination deutlich minimiert werden.Diese Verfahren sind von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Integrität und Zuverlässigkeit von Proteinprodukten in der Forschung und bei industriellen Anwendungen und tragen letztlich zur Weiterentwicklung der Entwicklung biologischer Produkte bei.

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  • Kompatibel mit RT-qPCR-Reaktionssystemen – keine Auswirkungen auf das Erkennungssystem, selbst bei hohen Eingangspegeln (2U/20 μL Reaktionssystem).

(1)Geringe Restnukleasen: Keine Rest-Exonukleasen, Nicking-Enzyme oder RNasen

Abbildung 1. Ergebnisse des Nukleaserückstandstests

(2)E. coli genomische DNA-Reste < 0,1 Kopien/U

Abbildung 2. Ergebnisse des Tests auf genomische DNA-Rückstände von E. coli

Bestellinformationen

Katze:

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Anwendung

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